Warme Räume nachts mit kühler Außenluft lüften
Lüftung gezielt dann freigeben, wenn außen günstigere Bedingungen herrschen.

Praktischer Einsatz
Ein Büro ist abends noch 26 °C warm. Zwischen 22:00 und 06:00 Uhr soll ein vorhandener Lüfter freigegeben werden, wenn draußen weniger als 19 °C und drinnen mehr als 24 °C gemessen werden.
Auswertung und Schaltverhalten
Eine lokale Innentemperaturmessung und ein geeigneter Außenwert werden jeweils über Grenzwertprüfungen bewertet. Ein Nachtzeitfenster ergänzt die Bedingungen. Nur wenn alle Bedingungen erfüllt sind, wird der Lüfter über seinen Steuereingang freigegeben.
Logik des Beispielprogramms
Ein Zeit- oder Temperaturbaustein liefert die Grundfreigabe. Temperaturdaten oder andere Messgrößen werden im Prüfbaustein mit den gewählten Grenzwerten verglichen. Die resultierende Freigabe steuert einen geeigneten Steuereingang der vorhandenen Heizungs-, Pumpen- oder Lüftungsanlage.
Programm im Program Editor
Platzhalter für den späteren Screenshot aus dem Program Editor. Keine schematische Nachbildung.
Optionale Ergänzungen
Mit zusätzlichen Feuchtebedingungen kann vermieden werden, dass nachts ungünstig feuchte Luft eingebracht wird.
Hinweise zur Anwendung
Ein Zeitfenster über Mitternacht muss in der konkreten Programmierung korrekt abgebildet werden. Lüftungs- und Brandschutzfunktionen bleiben eigenständig.
Weitere Informationen
Das fertige Programmbeispiel wird nach dem praktischen Aufbau als Download bereitgestellt. Die technischen Einstellungen, benötigten Wetterdienste und das Verhalten bei Daten- oder Netzwerkfehlern werden im Wiki dokumentiert.
Derzeit ist für diese Anwendung noch keine Programmdatei hinterlegt.Bildhinweis: Die Anwendungsbilder auf dieser Seite wurden mit künstlicher Intelligenz erzeugt und stellen beispielhafte, keine tatsächlich dokumentierten Installationen dar.