Kellerlüftung nach Feuchtebedingungen
Nur lüften, wenn sich durch Außenluft voraussichtlich kein zusätzliches Feuchteproblem ergibt.

Praktischer Einsatz
Ein Keller mit 18 °C und 70 % relativer Feuchte soll nicht einfach bei jedem trockenen Außengefühl gelüftet werden. Eine Luftwechsel-Freigabe erfolgt nur, wenn die absolute Feuchte beziehungsweise der Taupunkt draußen günstiger liegt als drinnen.
Auswertung und Schaltverhalten
Aus Temperatur und relativer Feuchte der Innen- und Außenluft wird mit einem benutzerdefinierten Berechnungsbaustein eine vergleichbare Feuchtekennzahl beziehungsweise der Taupunkt bestimmt. Ein Vergleich bildet das Freigabesignal für den Lüfter.
Logik des Beispielprogramms
Lokale Temperatur- und Feuchtesignale werden mit Außenwerten verglichen. Ein Berechnungsbaustein bestimmt vergleichbare Feuchtekennzahlen beziehungsweise Taupunkte; ein Prüfbaustein liefert die Lüftungsfreigabe. Das Ergebnis steuert den Lüfterausgang.
Programm im Program Editor
Platzhalter für den späteren Screenshot aus dem Program Editor. Keine schematische Nachbildung.
Optionale Ergänzungen
Eine Mindestlaufzeit und ein tägliches Zeitfenster können die Anzahl der Schaltvorgänge begrenzen.
Hinweise zur Anwendung
Für die Feuchtebilanz sind echte Sensordaten am Gebäude besonders wertvoll. Der Taupunktvergleich ist eine zusätzliche Berechnung, kein eigenständiger Standardbaustein.
Weitere Informationen
Das fertige Programmbeispiel wird nach dem praktischen Aufbau als Download bereitgestellt. Die technischen Einstellungen, benötigten Wetterdienste und das Verhalten bei Daten- oder Netzwerkfehlern werden im Wiki dokumentiert.
Derzeit ist für diese Anwendung noch keine Programmdatei hinterlegt.Bildhinweis: Die Anwendungsbilder auf dieser Seite wurden mit künstlicher Intelligenz erzeugt und stellen beispielhafte, keine tatsächlich dokumentierten Installationen dar.